Nach Angaben von VGC soll die Gruppe ShadowBytes damit gedroht haben, private Daten von Nintendo-Mitarbeitern zu veröffentlichen. Im Raum steht eine Forderung von 2 Millionen Dollar. Die Daten sollen unter anderem Namen, E-Mail-Adressen, Umfragedaten, Berichte und angeblich auch Finanzdokumente enthalten.
Der Ursprung der Daten soll laut Bericht nicht direkt bei Nintendo selbst liegen, sondern bei TinyPulse, einem externen Dienst, der für interne Mitarbeiterumfragen genutzt wurde.
Nintendo of America hat den Vorfall inzwischen eingeordnet und versucht, die Sorge zu dämpfen. Demnach seien Nintendos eigene Systeme nicht kompromittiert worden. Auch persönliche Kundendaten oder Finanzdaten von Kunden seien laut Unternehmen nicht betroffen.
Die betroffenen Informationen sollen sich laut Nintendo auf interne Umfrageinhalte einer kleinen Gruppe von Mitarbeitern beschränken. Außerdem stamme der Großteil der Daten aus mehreren Jahre alten Beständen.
Ganz vom Tisch ist die Sache damit aber nicht. Denn selbst wenn keine Kundendaten betroffen sein sollten, bleibt ein mögliches Leck interner Mitarbeiterinformationen für Nintendo heikel. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben mit dem betroffenen Dienstleister an der Aufarbeitung.
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