Das berichtet das Gaming-Magazin PC Gamer unter Berufung auf eine offizielle Mitteilung des Unternehmens.

Ubisoft setzt Umstrukturierung fort

Die Schließungen sind Teil einer umfassenden Neuorganisation, die Ubisoft bereits seit einiger Zeit vorantreibt. In den vergangenen Jahren hatte der Publisher mehrfach mit Verzögerungen, eingestellten Projekten und schwächeren Geschäftszahlen zu kämpfen.


Durch die Maßnahmen sollen die Entwicklungsstrukturen vereinfacht und Ressourcen stärker auf die wichtigsten Marken konzentriert werden.

Fokus auf große Spielereihen

Ubisoft hatte zuletzt angekündigt, sich in den kommenden Jahren verstärkt auf erfolgreiche Marken wie Assassin's CreedFar Cry und Ghost Recon zu konzentrieren. Gleichzeitig sollen interne Abläufe effizienter gestaltet werden.


Für die betroffenen Mitarbeiter kommt die Nachricht dennoch hart. In der Spielebranche häufen sich seit Monaten ähnliche Meldungen. Bereits zahlreiche große Unternehmen haben in den vergangenen Jahren Stellen abgebaut oder Studios geschlossen.

Branche bleibt unter Druck

Ubisoft reiht sich damit in eine lange Liste namhafter Publisher ein, die zuletzt Personal abbauen mussten. Trotz einzelner erfolgreicher Veröffentlichungen kämpfen viele Unternehmen weiterhin mit steigenden Entwicklungskosten und einem zunehmend schwierigen Marktumfeld.


Welche Auswirkungen die Studioschließungen konkret auf laufende Projekte haben werden, ist derzeit noch nicht bekannt.