Wie GameStar berichtet, handelt es sich um ein Skelett, das Fans nicht zufällig an den Hexer denken lässt. In der Community wird das Fundstück als Anspielung auf die berühmte Badewannen-Szene aus The Witcher 3: Wild Hunt gedeutet. 

Ein Easter Egg, das im Original unmöglich gewesen wäre

Der kleine Gag ist vor allem deshalb charmant, weil er im ursprünglichen Gothic von 2001 natürlich noch gar nicht möglich gewesen wäre. The Witcher 3 erschien erst viele Jahre später und machte Geralt endgültig zu einer der bekanntesten Figuren moderner Rollenspiele.

Das Gothic Remake versucht ohnehin einen schwierigen Spagat. Einerseits soll die raue Atmosphäre des Originals erhalten bleiben. Andererseits baut Alkimia Interactive neue Inhalte, modernere Technik und frische Details ein. Genau solche Easter Eggs zeigen, dass die Entwickler nicht nur alte Erinnerungen nachbauen, sondern auch mit heutigen RPG-Fans spielen wollen.

Offiziell erschienen ist das Gothic 1 Remake am 5. Juni 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Entwickelt wird es von Alkimia Interactive, veröffentlicht von THQ Nordic. Die Neuauflage bringt den Rollenspielklassiker von Piranha Bytes in moderner Form zurück und schickt Spieler erneut in die raue Minenkolonie. 

Für Fans sind solche versteckten Anspielungen ein zusätzlicher Anreiz, die Welt genau zu erkunden. Denn gerade Gothic lebte schon immer davon, dass man abseits der Hauptwege auf seltsame, gefährliche oder einfach nur schräge Dinge stößt.

Ob Geralt im Minental lange überlebt hätte, bleibt natürlich eine andere Frage. Gegen Schattenläufer, Sumpfhaie und mies gelaunte Gardisten hätte aber selbst der Hexer vermutlich alle Hände voll zu tun gehabt.