Laut Insider Gaming sammelten sich zum Abschluss noch einmal zahlreiche Spieler in Destiny 2. Die Community habe sogar Server an ihre Grenzen gebracht und den Steam-Höchstwert von Marathon übertroffen. Trotzdem soll der Erfolg des finalen Updates intern kaum etwas verändert haben. 

Insider spricht von weiteren Einschnitten

Der Bericht beruft sich unter anderem auf Aussagen von Paul Tassi. Demnach habe er bei internen Quellen nachgefragt, ob der starke Zuspruch rund um Destiny 2 die Lage bei Bungie verbessert habe. Die Antwort sei schlicht gewesen: Nein. Außerdem stünden dem Studio offenbar weitere größere Entlassungen bevor. 


Für Fans ist das bitter. Destiny 2 hat über Jahre eine treue Community aufgebaut und war eines der prägendsten Live-Service-Spiele der Branche. Dass ausgerechnet das große Finale noch einmal zeigt, wie viel Interesse eigentlich vorhanden ist, macht die Situation für viele Spieler nur schwerer nachvollziehbar.


Bungies Zukunft dürfte nun stark von Marathon abhängen. Das neue Projekt muss beweisen, dass das Studio auch nach Destiny 2 noch ein großes Live-Service-Spiel tragen kann. Der Druck ist entsprechend hoch.


Für Destiny-Fans bleibt am Ende ein gemischtes Gefühl: Die Community war zum Abschied da – aber offenbar zu spät, um Bungies Kurs noch entscheidend zu verändern.