Nach dem ausbleibenden Erfolg des Remakes zum ersten "Dead Space" befindet sich die Reihe abermals auf dem virtuellen Abstellgleis von "EA Motive", der Tochterfirma des Publisher-Giganten "Electronic Arts" (EA). Ehemalig beteiligte Entwickler arbeiten mittlerweile an anderen Titeln des Studios, unter anderem an Battlefield 6.
Beaver, wenn auch betrübt, zeigte sich verständnisvoll über die Entscheidung seitens "EA" hinsichtlich des ausbleibenden kommerziellen Erfolgs. Die Zahlen seien einfach nicht da, erklärte der Dead-Space-Veteran. Zwar habe das Franchise eine engagierte Fanbase, diese sei aber höchstwahrscheinlich nicht groß genug, um ein Projekt dieser Größenordnung finanziell zu stemmen. Das Interesse von Publishern habe in den vergangenen Jahren einen erheblichen Wandel erfahren. Zudem sind die Entwicklungskosten von AAA-Titeln stark gestiegen, was einen direkten Einfluss auf die Erwartungen von Publishern hinsichtlich des Erfolgs eines Titels haben kann.
Laut Beaver galten zu Zeiten des ersten "Dead Space" intern Verkaufszahlen von 5 Millionen als zu überwindende Hürde, um weitere Ableger finanziell zu rechtfertigen. Heute sieht er die Zahlen eher im Bereich von "Resident Evil", dessen Titel sich durchschnittlich 7 Millionen Mal verkaufen. Aufgrund von gestiegenen Entwicklungskosten sowie der Interessenverschiebung seitens Publisher von Solo-Horror-Titeln hin zu langfristig profitablen Live-Service-Games könnten sich diese Erwartungen an die Verkaufszahlen jedoch inzwischen im Bereich von 15 Millionen bewegen.
Auch wenn Beaver die Zahlen als nicht vorhanden sieht, versicherte er, dass Beteiligte, die bisher an dem Franchise gearbeitet haben, sofort wieder einsteigen würden - vorausgesetzt, die Zahlen erlauben es.
Noch keine freigegebenen Kommentare vorhanden.